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Entengrütze im Sormitzgrund in Wurzbach |
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Start des
Enten-Rennens. Foto: Eva-Maria Kasimir Start des Enten-Rennens. Foto:
Eva-Maria Kasimir |
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Vergangenes Wochenende fand im Sormitzer Grund in Wurzbach die
2. Entengrütze statt. Der Faschingsverein veranstaltete ein
Quietsche-Enten-Rennen mit über 250 Plastikenten. Der Erlös wird für Kostüme
verwendet. Wurzbach. Von fern sah es am Sonnabend so aus, als schwimmen
viele gelbe Punkte auf der Sormitz in Wurzbach. Von nahem war aber gleich
klar: Es war wieder Entengrütze-Zeit. Die Tupfengarde des Faschingsvereins hatte das Rennen der gelben
Plastikentchen zum zweiten Mal organisiert. Nachdem die Mädels am vorigen
Wochenende das Rennen wegen schlechten Wetters verschieben mussten, schien
ihnen Petrus dieses Mal nur umso wohlgesonnener zu sein: "Der erste
Blick heute morgen ging aus dem Fenster und zum Himmel", erzählt Sindy
Dittmar vom Verein, die mit ihren Kolleginnen ganz fest Sonnenschein gewünscht
hatte. Den ganzen Nachmittag über herrschte dann auch gutes Wetter. Und
lockte rund hundert Besucher an. Diese schickten dann auch mehr als die
Hälfte der 500 bereitgestellten Entchen ins Rennen. Pro Plastiktier wanderten
zwei Euro in die Spenden-Büchse. Das Geld verwenden die Mädels für die
Kostüme der neuen Saison. Die Renn-Enten konnten natürlich auch bunt und
ideenreich verziert werden. Es gab zwei Durchläufe: ein Rennen für die Kinder
und eines für die Erwachsenen. Das Renn-Team, bestehend aus Marie-Luise Finsel und Nadine
Wildt, hatte sich mit Gummistiefeln ausgerüstet und brachte das plastene
Federvieh denn auch an den Start beim Brückchen über die Sormitz. Hinter
einer Metallvorrichtung reihten sie die Entchen aneinander, hoben dann auf Kommando
das Metall hoch und los ging der Rennentenspaß. Die Strömung sorgte immer wieder für Spannung: Zwar hatten sich
zu Anfang gleich ein paar Enten abgesetzt, doch immer wieder änderte sich die
Platzierung, überholte ein Entchen, das von schnellem Wasser getragen wurde,
oder blieben welche auf Steinen im Bach oder am Ufer hängen. Solche
Kandidaten wurden vom Rennteam gerettet, das sie zurück in den Bachlauf
stupste. Die Zuschauer verfolgten das Entenrennen gespannt, liefen
nebenher und versuchten immer wieder ihre jeweiligen Quietsch-Entchen zu
erspähen. War das Entchen bunt bemalt, war es natürlich leichter auszumachen. Nach rund 18 Minuten kam die Sieger-Ente beim Kinderrennen ins
Ziel. Dessen Frauchen, die kleine Annalena Britzkow, freute sich über ihren
ersten Platz und nahm später ein Geschenk entgegen, wie auch die anderen
unter den ersten zehn Plätzen. Ebenso für jene, deren Entchen nicht vorn
lagen, gab es aber jede Menge Preise zu gewinnen und zu Tollen, zum Beispiel
an der Kletterstange, beim Torwandschießen oder auf der Hüpfburg. Eine
weitere schöne Überraschung verkürzte den Kleinen die Wartezeit bis zur
Siegerehrung: ein Bonbonmann. Sven Schmitt vom Verein hatte einen Maleranzug
an, auf dem lauter Bonbons und Süßigkeiten klebten. Die Kleinen jagten ihn
querfeldein und durften die Naschereien abreißen, was augenscheinlich viel
Spaß bereitete. |
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