Eröffnung der 52. Karnevalssaison

 

Am 14.11. befand sich der Wurzbacher Hammersaal wieder fest in den Händen der Narrenschar. Das Motto der 52. Karnevalssaison wurde mit einem kurzweiligen Programm  bekanntgegeben,  und das neue Prinzenpaar konnte leider nicht vorgestellt werden. Wir sind immer noch auf der Suche. Meldet euch!!! Was die OTZ dazu vermeldete, findet ihr hier:

 

Wurzbacher Karnevalsgesellschaft läutet die "göttliche Jahreszeit" ein

 

Von Eva-Maria Kasimir Wurzbach. Eine Nacht-Zustellung machte der Hermes-Götterboten-Versand am Samstag Abend im Wurzbacher Hammersaal. In der Eilsendung befand sich das Motto der 52. Karnevalssaison: "In Tupfenbach, wie wunderbar, trifft sich die edle Götterschar."

Dementsprechend baten Hausmädchen Gerti Hertwig und Butler "James", alias René Baum, nur göttliche Erscheinungen in den Hammersaal.

Viel Jubel erntete die dickbäuchige Fruchtbarkeitsgöttin, welche, von einer Kinderschar umringt, Fruchtzwerge im Saal verteilte. "Fünf Kleine hat sie schon und das sechste scheint unterwegs", kommentierte Butler James. Von Neptun und Aphrodite bis hin zu den "Göttern in Weiß" schritten alle möglichen gottgleichen Gestalten zur Bühne. Bis auf den Manitu, der von seiner bleichgesichtigen Indianerschar in einem großen Schuh ins Rampenlicht gerollt wurde.

Eines fehlt dem 130-köpfigen "Grün-Gold"Team in Wurzbach aber noch zum Faschings-Glück: ein Prinzenpaar. "Wenn wir schon eins hätten, wäre das heute Abend auch auf der Bühne gewesen", sagte Wolfgang Bauer, Präsident von Grün-Gold. "Noch hat sich aber niemand gefunden." Freiwillige können sich noch bis zum Tag vor dem Jugendfasching, am 29. Januar kommenden Jahres, anmelden.

"Viele haben einfach falsche Vorstellungen davon, Faschingsprinz oder -prinzessin zu sein", meint Heiko Jinschek von Grün-Gold. Der gebürtige Triptiser war vor zehn Jahren selbst Faschingsprinz und ist seitdem in Wurzbach "hängen geblieben", wie er sagt. "Damals hatten sie auch keinen Prinzen. Meine heutige Ehefrau hatte sich bereit erklärt die Prinzessin zu geben und da habe ich mich breitschlagen lassen." Der damalige Faschingsprinz musste sogar einmal von der Feuerwehr heran geholt werden. "Es hatte an einem Abend so stark geschneit, dass mich die Wurzbacher Feuerwehr aus Friesau abgeholte hat", erinnert sich Jinschek. Seitdem ist er mit dem Wurzbacher Karneval verbandelt. "Landläufig meinen die Leute, man müsste dem ganzen Faschingsverein einen ausgeben und sein Kostüm aus eigener Tasche bezahlen. Aber das Prinzenpaar bekommt eine Aufwandsentschädigung, die einiges abdeckt", so Jinschek. Auch in den Verein müsse man nicht eintreten, um Faschingsprinz oder -prinzessin zu werden, meint Jinschek.

Bleibt Grün-Gold zu wünschen, dass sich bis Ende Januar noch zwei hoheitliche Narren finden.

 

15.11.2009    

 

Viele schöne Bilder sind online bei www.grün-gold-bilder.de

Schaut mal rein!