Eröffnung der 54. Karnevalssaison

 

54. Wurzbacher Karnevalssaison eröffnet (zur Diashow)

 

Mit leichter Verspätung begann am Samstagabend im Wurzbacher Hammersaal für unsere Matrosen Gerti und René eine abenteuerliche Schiffsreise auf närrischen Gewässern. Den Rhein entlang begaben sich die beiden auf Spurensuche nach närrischen Traditionen.

Am Bodensee trafen sie auch gleich auf die Fischerin desselben (Mondspritzer), die in ihrem von einem weißen Schwan gezogenen Boot ihre Runden auf dem See drehte.

Links und rechts vom Rhein konnten unsere Seeleute viele Burgen bewundern und machten die Bekanntschaft mit tapferen Rittern (Himbrimben), welche diese in vergangenen Jahrhunderten bewohnten.

In Köln angekommen konnten unsere beiden einen perfekt getanzten Marsch dreibeiniger Jecken bewundern (Dorfteichlümmel).

Am Morgen des nächsten Tages wurden die beiden von tausendfachem Vogelgezwitscher geweckt und verzaubert. Auch etliche schräge Vögel (Sormitzperlen) befanden sich darunter.

Weiter ging die Reise auf dem Vater Rhein. Er wurde breiter, aber auch gefährlicher. Schreckliche Piraten (7up) lauerten auf unsere Seefahrer. Nur mit knapper Not und seefahrerischem Geschick konnten unsere zwei den finsteren Gesellen entkommen.

Durch die vielen Erlebnisse hatten unsere Abenteurer ihr  Boot stark vernachlässigt. Es bedurfte dringend einer Reinigung. Diese übernahmen die Mondspritzer und Joana.

Inzwischen hatten unsere Matrosen den Rhein-Sormitz-Kanal durchquert und entdeckten auf ihrer Fahrt die Sormitz hinauf ein echtes Zaubertor, das Tor zur Narretei. Wer durch dieses Tor hindurchtritt wird unweigerlich zum Narren. Unsere Zwei probierten dies auch gleich mit einigen Gästen aus dem Publikum im Hammersaal aus. Diese gingen durch das Zaubertor und heraus kamen die Loreley auf ihrem Felsen (oder war es vielleicht doch die Charlotte?), Kalinka, Inspektor Closeau, Horst Schlämmer oder das Kölner Dreigestirn mit Bauer, Prinz und Jungfrau. Hier gab es leider einen bedauerlichen Zwischen fall: die beiden Männer aus dem Publikum wurden in Bauer und Prinz verwandelt. Die junge Dame blieb leider verschwunden – es gibt eben keine Jungfrauen mehr. „Rein zufällig“ konnten wir aber dieser jungen Dame an diesem Abend noch zu ihrem Geburtstag gratulieren.

Und die Verwandlung im Zaubertor ging weiter. So kamen noch ein Tanzmariechen, der Treue Husar und der Narr von Europa zum Vorschein, bevor dann ein Angler durchs Tor schritt und sich in den Bürgermeister Jan Schübel verwandelte, der durch Präsident Wolfgang Bauer als erster Bürgermeister Wurzbachs unter dem Beifall des Publikums als Mitglied in die Karnevalsgesellschaft aufgenommen wurde.

Als Letzten verwandelte das Zaubertor einen Gast in einen Clown, welcher dann sogleich mit seinen Kollegen einen Zirkustanz aufführte (Tupfengarde).

Im Abschlussbild des Zirkustanzes tauchte dann plötzlich eine Flaschenpost auf, die – wie wäre es anders zu erwarten – das Karnevalsmotto der 54. Wurzbacher Karnevalssaison enthielt. Mit einem großen Hammer wurde die Flaschenpost „geöffnet“ und mit Hilfe der Tupfengarde das Motto enthüllt:

„Ob Köln, ob Rhein, ob Loreley – im SORMITZTAL ist das Tor zur Narretei“.

Nachdem alle mitwirkenden Narren nach einem Abschlussbild und einer  Schunkelrunde die Bühne verlassen hatten, spielte „MRB-Live“ zum Tanz auf und sorgte für gute Stimmung bis in die Morgenstunden.

 

 

PICT0002_prot.jpg

PICT0004_prot.jpg

 

 

PICT0009_prot.jpg

PICT0013_prot.jpg

 

 

PICT0021_prot.jpg

PICT0029_prot.jpg

 

 

PICT0034_prot.jpg

 

PICT0068_prot.jpg  

PICT0045_prot.jpg

PICT0051_prot.jpg

PICT0054_prot.jpg

 

PICT0056_prot.jpg  

PICT0057_prot.jpg

PICT0067_prot.jpg

PICT0066_prot.jpg

 

PICT0059_prot.jpg

 

PICT0070_prot.jpg

PICT0079_prot.jpg

 

PICT0084_prot.jpg

PICT0089_prot.jpg

 

Eine Dia-Show mit mehr Bildern findet ihr hier