|
|
|
|
Die
Geschichte der Karnevalsgesellschaft "Grün-Gold" beginnt mit ihrer
Gründung am 11.11.1957, aber Fasching gefeiert wurde natürlich auch schon
vorher. In der Turnhalle wurden schon früher Maskenbälle veranstaltet und im
Ortsteil Dürrenbach wurde die Idee für einen Karnevalsumzug geboren. Närrische
Freunde aus der Wurzbacher Sportgemeinschaft wie Hans-Joachim Brandt, Jonny
Bujar, Gerhard Gottsmann, Gerhard Greiner, Karl Hertwig, Gustav Junge, Albert
Kaufholdt, Siegfried Köllner, Werner Krieg, Hermann Müller, Uli Müller,
Rudolf Ott, Horst Oelschlägel, Kurt Richter, Heinz Schubert und Gerhard
Ullrich sowie Gastwirt Hans Geller halfen unserem Karneval aus den
Kinderschuhen. Dem ersten Elferrat gehörten an: Gerhard Ullrich, Gerhard Gottsmann, Gerhard Greiner,
Karl Hertwig, Gustav Junge, Albert Kaufholdt, Siegfried Köllner, Dieter
Lemnitzer, Hermann Müller, Rudolf Ott und Heinz Schubert. Nach
den Präsidenten Hans Geller (77 Tage Regentschaft) und Gerhard Ullrich (2
Jahre) führte Erste
Uniformen wurden in den Anfangsjahren selbst geschneidert oder von der
Feuerwehr übernommen. Die Stadtgarde (oder Karnevalspolizei) - zu den ersten
Mitgliedern gehörten Stadtgardenpräfekt
Eduart Chalupsky „ritt“ die ersten Jahre auf einem Als
erstes närrisches Prinzenpaar konnten Dieter und Ursula Lemnitzer durch den
Bürgermeister Beyer den symbolischen Schlüssel zum Wurzbacher Rathaus
übernehmen. Gefahren wurden die Prinzenpaare viele Jahre vom herrschaftlichen
Anfangs
wurden die Programme im Hammersaal noch größtenteils von der Konzert- und Gastspieldirektion
Gera gestaltet, doch schon bald besannen sich die Tupfenbacher auf ihre eigenen
Fähigkeiten. Von Anfang an dabei waren die Damen des Kaffeeballetts, die bis
vor wenigen Jahren als Grün-Gold-Ballett noch aktiv am Programm mitwirkten.
Die erste eigene Bütt wurde von Jonny Bujar schon 1958 gehalten. Die
Dekoration des Hammersaales lag - bevor das Ehepaar Röhlig dies übernahm -
lange Jahre in den Händen von Werner Haupt. Auf
dem Marktplatz befand sich an der Tür zum Urmacher Greiner - dem jetzigen
Bestellcenter - ein Gitter, das als „Arrestzelle“ verwendet wurde. In diese
Zelle wurde einmal auch der damalige Schuldirektor Günter Philipp
eingesperrt, weil er seine Schüler am Rosenmontag nicht zum Musikalisch
unterstützt wurde der Umzug, später auch die Abendveranstaltungen, durch die Untrennbar
mit dem Tag des Karnevalsumzugs verbunden sind die Vereidigung der Stadtgarde
auf dem Marktplatz und die Schlüsselübergabe an das Prinzenpaar, welche die
meisten Jahre im Rathaus, zwischenzeitlich aber auch im Clubhaus stattfand.
Übrigens wurde das Prinzenpaar über viele Jahre vom Bahnhof abgeholt, wo es
auf einer Draisine einfuhr. Karneval
kann man in jedem Alter feiern. Dies beweisen immer wieder aufs Neue auch unsere
Senioren. Etliche Jahre führte eine Abordnung des Vereins ein kleines
Programm im Seniorenklub auf, seit 1993 feiern die Senioren gemeinsam mit der
Karnevalsgesellschaft ihren Seniorenfasching im Hammersaal. Und
auch die Kleinen kommen mit ihrem Kinderfasching zu ihrem närrischen Recht.
Ja selbst im Sommer konnte man närrisch sein, deshalb gab es seit Mitte der
80er Jahre in Wurzbach auch einen Sommernachtsfasching, welcher wegen
zurückgehender Besucherzahlen im Jahr 2002 letztmalig durchgeführt wurde. Eine
lange Tradition hat auch der Durchforstet
man die Veranstaltungshinweise in alten Wurzbacher Karnevalszeitungen, so
stößt man auf so mancherlei Besonderheiten und Eigenarten. So ist unter dem
Fastnachtsdienstag, dem 14. Februar 1961 vermerkt, dass der Elferrat um 11.11
Uhr zum "Baden" abmarschiert. Zum nächsten
Fastnachtsdienstag, dem 6. März 1962 kann man lesen: "Reinigung der
Sünden durch die Wäschetrommel im städtischen Wannenbad". Sofern
sich also die Narren von damals irgendwelcher begangener Sünden während der
tollen Tage bewusst waren, am Fastnachtsdienstag konnte man sich wieder davon
reinigen. Doch anscheinend war der "Sündenablass" im Wannenbad den
Karnevalisten wohl doch zu trocken, denn zu den Fastnachtsdienstagen 1963 und
1964 wurde zum musikalischen Frühschoppen in den "Thüringer
Hof" bzw. in den "Goldenen Kranich" eingeladen, wo der Gerstensaft
bestimmt reichlicher floss, als im Wannenbad. Ab 1965 liest man von
derartigen Bräuchen nichts mehr. Besonders
mutig war man zum Fastnachtsdienstag 1961. Denn nach dem vormittäglichen Baden
wurde pünktlich um Mitternacht eine Hexenverbrennung auf dem
Marktplatz zelebriert. Dies geschah in den folgenden Jahren nie wieder.
Offensichtlich fand man in Wurzbach keine Hexen mehr. Häufiger
hingegen unterhielt die KGGG ihre Gäste mit einem Mariechentanz vor
dem Rosenmontagsumzug auf dem Marktplatz. Zumindest für die Rosenmontage 1960
bis 1963 ist der Mariechentanz durch ein Veranstaltungsprogramm in der
Faschingszeitung belegt. Denn leider konnte auch diese Tradition – die
Herausgabe einer Faschingszeitung – wegen der Papierkontingentierung nicht in
jedem Karnevalsjahr durchgeführt werden. Erst
zum 20. Karneval 1978 wurde der Jugend eine gesonderte Veranstaltung zuteil –
der Jugendfasching wurde eingeführt. Diese Veranstaltung konnte sich noch
nicht zu einer Tradition entwickeln, zu unterschiedlich waren die Erfahrungen
damit. Um so erfreulicher ist die Tatsache, dass in der Saison 1999/2000 ein
erneuter Anlauf in diese Richtung gestartet wurde. Seither findet wieder
regelmäßig ein Jugendfasching mit Ausschnitten aus dem aktuellen Programm und
Gastauftritten von Jugendgruppen befreundeter Vereine statt. Seit
1990 ist unser Verein Mitglied der Heute
führt unser Verein im Laufe eines Jahres mindestens 12 Veranstaltungen durch,
9 davon alleine in den 3 Wochen der Hauptsaison. Mehr über unsere
Veranstaltungen erfahrt Ihr unter den Näheres über die Ziele und Aufgaben unseres Vereins ist in unserer Vereinssatzung festgelegt. |
|
|
|
|