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Mix von Arbeit und Ferien |
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Niederländische
Künstlerfamilie nutzt Metallkunst-Symposium in der Heinrichshütte |
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Von OTZ-Redakteurin Judith
Albig |
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Wurzbach. "Seit zehn Tagen bin ich hier, aber ich habe so viel Neues gelernt, dass es mir vorkommt wie ein halbes Leben." Das sagt Marinus van Dijke, Grafiker und Objektkünstler aus den Niederlanden, der sich wie auch seine Frau Teja van Hoften und seine Tochter Johanna van Dijke dem Umgang mit Formsand, der Kunst des Aluminiumgießens widmete. Alle drei sind begeistert von dem Angebot, das sie der Mund-zu-Mund-Propaganda nach der Einladung von Karien Vervoort aus Wernburg an Freunde in der niederländischen Heimat verdanken. Sand als Arbeitsmittel ist ihnen wohlbekannt, leben sie doch direkt an der Nordseeküste zwischen Rotterdam und Antwerpen. Völlig unbekannt war ihnen aber der Formsand. Auch das Gießen ist nichts prinzipiell Neues, doch ihr bisheriger Umgang mit Bronzeguss erinnert in nichts an die Technologie des Eisengusses. "Eine völlig neue Arbeitsweise, ein völliges Umdenken schon bei der Herstellung der Modelle", erklären sie. Marinus hat kleine Dünen hergestellt, die zu Hause in ein Landschaftsobjekt integriert werden. Jetzt probierte er außerdem mittels Wellpappe eine bestimmte Oberflächenstruktur. Teja braucht für ein großes Objekt überdimensionale menschliche Chromosomen. Und Johanna führt ein Armband vor, für das ein Strick als Modell diente. Wenn die drei wieder nach Hause fahren, dann mit guten Erinnerungen, was bei weitem nicht nur die Arbeit betrifft. Sie lernten andere Künstler und nicht zuletzt eine sehr schöne Landschaft kennen. "Es war ein Mix von Arbeit und Ferien" sagt Marinus van Dijke. Eine weitere niederländische Künstlerin will kommende Woche anreisen. Das Angebot steht für die Künstler noch bis Mitte September. Besucher können jederzeit zuschauen. Das attraktive Gießen findet mittwochs, 10 und 13 Uhr, statt. 16.08.2007 |
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Karien Vervoort (2. von links) und die niederländische Familie. |