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Exlibris-Freunde im Kreis zu Gast |
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Jahrestagung der Deutschen
Exlibris-Gesellschaft auf Schloss Burgk und in Wurzbach Von Wolfgang Schubert |
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Burgk/Wurzbach. Schloss Burgk und Wurzbach waren am Wochenende Gastgeber der Jahrestagung 2007 der Deutschen Exlibris-Gesellschaft e. V. (DEG). Rund 250 Teilnehmer aus ganz Deutschland sowie Gäste aus Belgien, den Niederlanden, Österreich, Italien, der Schweiz, aus Dänemark, Großbritannien, Frankreich, Tschechien, Bulgarien, der Ukraine, Weißrussland, Lettland, Russland sowie den USA waren der Einladung zum Auftakt in die historischen Gemäuer hoch über der Saale gefolgt. Kein Wunder, Schloss Burgk ist mit seiner Sammlung von rund 75 000 Exlibrisblättern ein wahres Mekka für Freunde dieser kleinen, künstlerisch gestalteten Bucheignerzeichen, die längst als eine eigene Kunstgattung gelten. Seit dem Wochenende ist diese stolze Sammlung auf Schloss Burgk durch Gaben und Schenkungen zahlreicher am Kongress teilnehmender Sammler um mehrere hundert Exemplare angewachsen. DEG-Präsident Dr. Gernot Blum dankte dem gesamten Museumsteam für die Bereitstellung der Schlossräume und für die perfekte und professionelle Organisation der gesamten Tagung, die im Wurzbacher Aparthotel weitergeführt wurde. Es sei schon bemerkenswert, dass das Interesse an Bucheignerzeichen 250 internationale Interessenten im Saale-Orla-Kreis zusammengeführt habe. Sabine Schemmrich, Kuratorin des Museums und Mitglied der DEG, die zur Ausstellung „Exlibris jüdischer Künstler und jüdischer Eigner" referierte, gab manch kleine Geschichte zum Besten, z. B. dass man mit Exlibris bei prüde eingestellten Zeitgenossen durchaus auch schon mal für Aufruhr sorgen kann. Der Kunstsammler Karl-Ernst Deeken aus Altenlotheim erläuterte den Tagungsteilnehmern die Entstehungsgeschichte der aktuellen Exposition in den Burgker Ausstellungsräumen „Michel Fingesten. Ein Berliner Maler der 1920er Jahre". Zuvor stellte Klaus Möller als stellvertretender Landrat den Saale-Orla-Kreis in Zahlen und Fakten vor. Die Deutsche Exlibris Gesellschaft besteht bereits seit mehr als 100 Jahren. Mit ihren derzeit rund 500 Mitgliedern ist sie so die weltweit älteste Vereinigung, die sich mit Bucheignerzeichen beschäftigt. |
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Das Kunsthaus Müller in Wurzbach war am Samstagnachmittag von den Teilnehmern der Jahrestagung der Deutschen Exlibris-Gesellschaft besichtigt worden. Christian Müller (rechts) erklärt hier anhand einer Grafik von Armin Müller-Stahl die Funktion des künstlerischen Steindrucks. |
Experten unter sich: Peter Velikov aus Bulgarien (von links), Marvin Bolotsky aus den USA und Prof. Vladimir Zuev aus Russland betrachten Grafiken im Kunsthaus Müller. (Fotos [2]: OTZ/Hagen) |
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